Hier finden Sie Artikel zum Thema "Interpersonales und Intergruppen-Verhalten "

Dankbar sein für schlechte Ratschläge

Jonas Zhang, 15.05.2019

Die Ablehnung eines Ratschlags verringert den Selbstwert und zukünftiges wohlwollendes Verhalten der beratenden Person, insbesondere wenn die ratsuchende Person als undankbar wahrgenommen wird.

Wir erhalten dauernd Ratschläge: von Ärzte*innen, von den Eltern, vom Freundeskreis – überall erhalten wir wohlgemeinte Worte. Einige dieser Empfehlungen mögen für uns unbrauchbar sein. Insbesondere bei zweifelhafter Expertise der beratenden Person empfiehlt es sich, den   mehr...

Mögen andere Personen uns mehr, als wir denken?

Melisa Yurdakul, 13.03.2019

Nach Gesprächen mit fremden Personen unterschätzen die meisten Menschen, wie sehr ihr Gegenüber sie mag.

Ob im Urlaub, im Café oder im Zug - es gibt ganz unterschiedliche Situationen, in denen wir mit fremden Personen ins Gespräch kommen. Solche Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Lebens. Gleichzeitig wissen wir in   mehr...

Merci, dass es Dich gibt!

Lucia Boileau, 07.11.2018

Dankbarkeit tut gut – sowohl dem, der sie zeigt als auch dem, der sie erhält. Die positive Wirkung für den/die Empfänger/in scheinen wir jedoch oft zu unterschätzen, was dazu führt, dass wir eher einmal zu wenig als einmal zu viel zeigen, dass wir jemandem dankbar sind.

Wann haben Sie zuletzt einem lieben Menschen einfach mal „Danke“ gesagt? Ihnen wird bestimmt eine Person einfallen, der Sie für etwas dankbar sind, aber vielleicht nicht so schnell eine Situation, in der Sie das auch zum   mehr...

Macht uns schmutzige Luft zu bösen Menschen?

Michael Berger, 15.08.2018

Personen könnten durch das Erleben von Luftverschmutzung mehr Angst und infolgedessen mehr unethisches Verhalten zeigen.

Es ist kein Geheimnis, dass die Abgase von Verkehr und Industrie die Luft weltweit verschmutzen und sowohl der Natur als auch der Gesundheit der Menschen erheblich schaden. Wenig ist hingegen über psychologische Folgen des Lebens in   mehr...

Emotional aufgekochte Vorurteile

Melissa Jauch, 01.08.2018

Wenn Mitglieder der Mehrheit in einem Land sich durch Immigration in ihrer Identität bedroht fühlen, kann dies negative Emotionen auslösen, somit Vorurteile verstärken, und die Bereitschaft erhöhen, sich Bewegungen gegen ImmigrantInnen anzuschließen.

Als Anfang 2016 ein Reisebus Geflüchtete zu einer Erstaufnahmeeinrichtung in Clausnitz bringen sollte, blockierten rund 100 Demonstrierende den Bus und skandierten fremdenfeindliche Parolen. Kollektive Handlungen gegen ImmigrantInnen gibt es immer wieder in verschiedenen Formen. Wie können   mehr...

Mit dem Shirt des Partners Stress reduzieren

Melisa Yurdakul, 18.07.2018

Der Geruch des Partners kann bei Frauen das Stressempfinden in belastenden Situationen vermindern, wohingegen der Geruch einer fremden Person körperliche Stressreaktionen erhöhen kann.

Wenn sich Personen in stressigen Situationen befinden, suchen sie häufig nach Nähe und Unterstützung bei ihrem Partner oder ihrer Partnerin. Oft genügt bereits eine Umarmung, das Halten der Hand oder auch nur das Betrachten eines Bildes   mehr...

Werden ethnische Minderheiten auch in Deutschland automatisch negativ wahrgenommen?

Matthias Elsner, 07.03.2018

Mitglieder ethnischer Minderheiten werden im Vergleich zu Mitgliedern der ethnischen Mehrheit schneller als gefährlich und weniger schnell als ungefährlich wahrgenommen.

Immer mal wieder hört man in den Nachrichten über Polizeigewalt gegen unbewaffnete, meist afroamerikanische Personen in den USA. Diese tragischen Ereignisse werden in der Sozialpsychologie unter anderem mit dem sogenannten „Shooter Bias“ in Verbindung gebracht. Der   mehr...

Sympathie – auf das Taktgefühl kommt es an!

Friederike Busse, 21.02.2018

Personen, die sich synchron bewegen, fühlen sich einander besonders nah – vor allem dann, wenn dabei Musik läuft.

Erinnern Sie sich an Ihre letzte Gruppen-Wanderung? Und auch an das Wanderlied, das womöglich angestimmt wurde? Oder die Feier, auf der so viel getanzt wurde? Dann erinnern Sie sich womöglich auch an die Dynamik und den   mehr...

Werden Mädchen unwillentlich weniger zu räumlichem Denken angeregt als Jungen?

Jette Völker, 07.02.2018

Schon im Vorschulalter verwenden Jungen räumliche Sprache mehr als Mädchen, da ihnen gegenüber selbst häufiger räumliche Sprache verwendet wird.

Geschlechterunterschiede sind stets ein beliebtes Thema von Witzen und führen zu zahlreichen Klischees. So wird gescherzt, dass Frauen angeblich nicht einparken und Männer nicht zuhören können. Kommt Ihnen das bekannt vor? Einer der wenigen Unterschiede, der   mehr...

„Bist du nicht auf meiner Seite, dann bist du gegen mich!“

Mathias Twardawski, 01.11.2017

Bleibt eine befreundete Person bei einem Konflikt mit Dritten unparteiisch, kann dies der Freundschaft genauso schaden, als hätte sie Stellung für die Gegenseite bezogen.

Schon in der Bibel steht geschrieben: „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ (Evangelium nach Matthäus, 12:30). Dieser Leitsatz beruht auf der Annahme, dass nur diejenigen, die sich auf unsere Seite stellen, uns gegenüber   mehr...

Das Buch


Das Buch zu Forschung erleben in der 2. Auflage!
„Ich, du, wir und die anderen – Spannendes aus der Sozialpsychologie“
herausgegeben vom Team um Forschung erleben

Bild_Buch_Auflage_2

zum Buch

 

 
 
 
 
Wussten Sie...?!MitmachenNewsletterWer wir sindLinksMobile Version