Hier finden Sie Artikel zum Thema "Gesellschaft"

Utopien braucht das Land

Kati Leweke, 10.10.2018

Das Vorstellen einer idealen Gesellschaft kann die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement fördern.

Vorstellungen einer idealen Gesellschaft – sogenannte Utopien – umfassen beispielsweise eine Gesellschaft ohne Armut oder ohne Gewalt. Die meisten Utopien sind allerdings nur schwer oder gar nicht in die Wirklichkeit umzusetzen. Aber können Utopien dennoch positive   mehr...

Durch den Glauben an einen freien Willen zufriedener am Arbeitsplatz?

Deniz Dericioglu, 26.09.2018

Zwischen dem Glauben an einen freien Willen und Arbeitszufriedenheit besteht ein positiver Zusammenhang, der über Autonomieempfinden vermittelt wird.

Die Diskussion über die Existenz eines freien Willens wird seit der Antike geführt und ist oft philosophischer Natur. Einen freien Willen zu haben, bedeutet, frei handeln zu können und uneingeschränkt die Wahl zwischen verschiedenen Handlungsoptionen zu   mehr...

Emotional aufgekochte Vorurteile

Melissa Jauch, 01.08.2018

Wenn Mitglieder der Mehrheit in einem Land sich durch Immigration in ihrer Identität bedroht fühlen, kann dies negative Emotionen auslösen, somit Vorurteile verstärken, und die Bereitschaft erhöhen, sich Bewegungen gegen ImmigrantInnen anzuschließen.

Als Anfang 2016 ein Reisebus Geflüchtete zu einer Erstaufnahmeeinrichtung in Clausnitz bringen sollte, blockierten rund 100 Demonstrierende den Bus und skandierten fremdenfeindliche Parolen. Kollektive Handlungen gegen ImmigrantInnen gibt es immer wieder in verschiedenen Formen. Wie können   mehr...

Money, money, money

Lea Nahon, 21.03.2018

Der Fokus auf Geld kann dazu führen, dass wir andere Menschen eher wie Objekte betrachten und behandeln.

Piepen, Pulver, Pinke, Moneten oder Zaster: Geld ist so bedeutend und allgegenwärtig in unserer heutigen Gesellschaft, dass es dutzende von umgangssprachlichen Bezeichnungen dafür gibt. Doch obwohl Geld den Handel enorm erleichtert hat, kann es auch negative   mehr...

„Nach einer wahren Begebenheit“

Kati Leweke, 10.01.2018

Untypische Geschichten erscheinen für das Gegenüber plausibler, wenn zuvor auf den Wahrheitsgehalt der Erzählung hingewiesen wurde.

Menschen erzählen von Natur aus gerne Geschichten. Dies hat eine wichtige soziale Funktion. So fördert Geschichtenerzählen zum Beispiel die zwischenmenschliche Interaktion und beeinflusst, wie Menschen ihre Realität konstruieren. Bisherige Forschung konnte jedoch auch zeigen, dass sich   mehr...

Haben die Armen weniger oder die Reichen mehr?

Laila Nockur, 18.10.2017

Größere ökonomische Ungleichheiten werden als unrechtmäßiger wahrgenommen, wenn dargestellt wird, dass die Armen weniger haben als die Reichen.

Im Jahr 2016 besaßen die weltweit 8 reichsten Menschen schätzungsweise so viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, also 3,6 Milliarden Menschen zusammen. Obwohl demnach eine große Ungleichheit zwischen dem ökonomischen Wohlstand der Reicheren und Ärmeren   mehr...

Wer viel hat der gibt nicht gern?

Dennis Uhrig, 20.09.2017

Ein wirksamer Spendenaufruf muss zum Selbstkonzept der angesprochenen Person passen

Im internationalen Vergleich zwischen Nationen gibt es erhebliche Unterschiede in der Spendenbereitschaft. Auch innerhalb einer Gesellschaft ist das Spendenverhalten oft unterschiedlich. Wer von uns gibt viel, und wer gibt eher wenig? In der Forschung besteht bisher   mehr...

Was unser Lachen über unseren sozialen Status verrät

Anja Spechtner, 09.08.2017

Personen mit hohem und niedrigem sozialen Status unterschieden sich in ihrer Art zu lachen.

Wir Menschen lachen in ca. 95% all unserer Konversationen. Dabei lachen wir auf verschiedene Arten und aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel weil wir amüsiert sind oder Zustimmung signalisieren möchten. Oft vermitteln wir unserem Gegenüber durch Lachen   mehr...

Großer Mund – große Wirkung?!

Corinna Henne, 12.07.2017

Hohe Führungskräfte mit breiteren Mündern werden als fähiger bewertet und scheinen auch tatsächlich besonders erfolgreich zu sein.

Hohe Führungskräfte werden in der Regel nicht in ihre Stelle geboren, sondern dafür ausgewählt. Die Auswahlprozesse können hierbei unterschiedlich komplex sein – in jedem Fall spielt die Bewertung durch andere eine entscheidende Rolle. Hätten Sie gedacht,   mehr...

Ist Öko nichts für „echte Männer“?

Julia Winkler, 28.06.2017

Männer meiden umweltfreundliche Produkte und Verhaltensweisen, da diesen ein weibliches Image anhaftet.

Sei es das Vermeiden von Plastik im Alltag, der Verzicht auf das Auto oder Fleischkonsum – angesichts von Klimawandel und Umweltverschmutzung ist ein Überdenken des eigenen Lebensstils wichtiger denn je. Häufig stehen uns Gewohnheiten und Bequemlichkeit   mehr...

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Das Buch zu Forschung erleben in der 2. Auflage!
„Ich, du, wir und die anderen – Spannendes aus der Sozialpsychologie“
herausgegeben vom Team um Forschung erleben

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