Hier finden Sie Artikel zum Thema "Konformität"

Gutes tun durch Nichtstun?

Karoline Mikus, 06.05.2015

Die Bereitschaft zu spenden kann erhöht werden, wenn die Spende in einer Situation als standardmäßiges und somit auch als häufiges und sozial erwünschtes Verhalten angesehen wird.

Gutes tun, ohne wirklich aktiv werden zu müssen? In Österreich tun dies schon viele, denn dort steht jede Bürgerin und jeder Bürger nach dem Tod automatisch als OrganspenderIn zur Verfügung, außer es wurde zu Lebzeiten Widerspruch   mehr...

Gesünder durch die Macht der Augen

Corinna Henne, 29.04.2015

Bereits Hinweise auf die Beobachtung durch andere, wie ein Augenpaar-Symbol, können dazu führen, dass sich Personen verstärkt für gesunde Lebensmittel entscheiden.

Was glauben Sie: Isst jemand mehr Süßigkeiten, wenn andere Personen anwesend sind oder wenn sich die Person unbeobachtet im Büroraum wähnt? Und wofür entscheiden sich Menschen, wenn zwar niemand anwesend ist, sie sich aber beobachtet fühlen?   mehr...

Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Anna Kubat, 29.10.2014

Unethisches Handeln führt dazu, dass zuvor gelernte moralische Regeln vergessen werden.

„Schuld ohne Bekenntnis“, so betitelte die Zeit die Rücktrittsrede Karl-Theodors zu Guttenberg im März 2011. Der Ex-Verteidigungsmister hatte sich in seiner Doktorarbeit massiver Plagiate schuldig gemacht. Doch zu einem Eingeständnis kam es nicht, es blieb bei   mehr...

Kreativ durch Regelverstöße

Nora Frey, 15.10.2014

Wenn wir uns unehrlich verhalten, gibt uns das das Gefühl weniger an Regeln gebunden zu sein, was wiederum zu mehr Kreativität führt.

Unser Alltag ist von Regeln bestimmt. Viele davon geben uns klare Verhaltensanweisungen an die Hand, was das Leben in vielerlei Hinsicht einfacher macht. Zum Beispiel weiß jeder, dass man nicht linksrum in einen Kreisverkehr einfährt oder   mehr...

Nur nicht aus der Norm fallen!

Ann-Katrin Rost, 25.06.2014

Gemüsemuffel lassen sich durch Verweise auf soziale Normen zu gesunder Ernährung bewegen.

Nach einem anstrengenden Unitag schiebt Julia eine Fertigpizza in den Ofen, was ihre Mitbewohnerin wenig begeistert. „Schon wieder Pizza? Wie wär’s, wenn du dir öfter mal einen knackigen, vitaminreichen Salat machen würdest?“ Julia weiß, dass ihr   mehr...

Aufnahmeritual „Verprügeln“

Matthias Blümke, 27.11.2013

Wieso lassen sich Studierende misshandeln, um Studentenverbindungen anzugehören?

Immer wieder nehmen Studierende in US-amerikanischen Universitäten schwere Aufnahmerituale auf sich, um einer Studentenverbindung beitreten zu können. Diese Rituale können von massivem Alkoholkonsum oder sexuellem Missbrauch geprägt sein. Die Aufnahmeprüfung für die Marschkappelle der Florida A&M   mehr...

Freier Wille = freie Entscheidung?

Kim-Leonie Büsgen, 23.10.2013

Der Glaube an den freien Willen beeinflusst das Ausmaß, in dem Personen eigenständige Entscheidungen fällen.

Schnitzel mit Kartoffelsalat zum Mittagessen oder doch lieber die Gemüsepfanne? Die meisten Menschen würden behaupten, sie könnten sich – unabhängig von der Meinung anderer –  frei zwischen solchen Alternativen entscheiden. Mit anderen Worten: Die meisten Menschen   mehr...

Entmenschlichung – ein Weg zur Folter?

Kim-Leonie Büsgen, 28.08.2013

Die Entmenschlichung muslimischer Personen führt bei Christen zu einer größeren Bereitschaft zur Folter.

Angesichts der Berichte über die Folter in Abu-Ghuraib oder auch den Foltermord im Jugendgefängnis Siegburg fragt man sich, wie Menschen zu solchen menschenverachtenden Taten fähig sein können. Hängt die Bereitschaft zur Folter unter Umständen damit zusammen,   mehr...

Wann is(s)t ein Mann wie ein Mann?

Vinzent Grimmel, 26.06.2013

Während Männer bei Produktentscheidungen unter Zeitdruck ihren Vorlieben spontan folgen, wählen sie verstärkt typisch männliche Artikel, wenn sie die Möglichkeit haben, ihr Verhalten zu überdenken.

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ fragt sich nicht nur Herbert Grönemeyer in seinem Lied „Männer“. Traditionell dominiert das stereotype Bild des starken Mannes, der keine Schwächen zeigt. Von diesem Stereotyp abweichendes Verhalten kann negative Reaktionen   mehr...

Gefährliche „Bad Boys und Girls"

Anna Bruk, 13.03.2013

Menschen übernehmen gemäßigt negative Eigenschaften von Personen, an denen sie romantisch interessiert sind, vorausgesetzt dass diese zu jenen Eigenschaften stehen.

Wer kennt den Film Grease nicht? Das „Good Girl“ Sandy verliebt sich in den „Bad Boy“ Danny. Sandys blitzblankes Image hindert ihre Beziehung zu Danny, der seinen Ruf als „Bad Boy“ beibehalten möchte. Um ihn zu   mehr...

Das Buch


Das Buch zu Forschung erleben in der 2. Auflage!
„Ich, du, wir und die anderen – Spannendes aus der Sozialpsychologie“
herausgegeben vom Team um Forschung erleben

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